Achtsamkeit - Was heißt das?

Achtsamkeit oder Achtsamkeitstraining ist zu einem wichtigen Thema geworden. In einer leistungsorientierten Welt sind die Ansprüche hoch und die täglichen Anforderungen daher vielfältig. Arbeit, Familie, Freunde und Freizeit sind wichtige Bereiche des Lebens, die versorgt und gepflegt werden wollen; was viel eigene Energie und Kraft verlangt. Kann man vielleicht auf einen Bereich verzichten? Eher nicht, denn es sind alle gleich wichtig für die eigene Lebenszufriedenheit.

Nur ist es fast nicht möglich Arbeit und soziale Verpflichtungen gleichwertig zu behandeln. Und trotzdem versucht man genau das. Wir investieren viel Kraft und erleben viele zufriedene Momente. Viel geben, ist wunderbar. Allerdings kann es auf Dauer dazu führen, dass wir unsere eigenen Kraftfelder zu sehr ausschöpfen und plötzlich macht sich eine große Müdigkeit bemerkbar.

Wenn die Müdigkeit zu groß wird, kann das in einer Erschöpfung gipfeln. Kann man diesen Zustand verhindern? Das fragen sich viele und stellen sich auch die Frage, wie man wieder zur eigenen Energie zurückkommt und wie man sich vor dem Zustand der Erschöpfung schützen kann.

Mit einer besonderen Art der Aufmerksamkeit kann man sich vor dem Zustand der Energielosigkeit schützen: Achtsamkeit. Achtsamkeit führt dazu, dass man wieder die Sorgfalt entwickelt, ganz bewusst verschiedenste Eindrücke, Aktionen oder Handlungen wahrzunehmen. Die Sensibilität für die eigene Wahrnehmung im Hier und Jetzt wächst wieder.

Nur was heißt Aufmerksamkeit genau und warum ist sie wichtig? Das sagen wir euch in diesem Blogartikel.

Achtsamkeit heißt…

…sich einer Situation bewusst zu sein. Achtsamkeit ist eine besondere Form der Aufmerksamkeit und hilft dabei, sich einer bestimmten Sache und Handlung ganz bewusst zu zuwenden und das wertfrei. Diese bewusste Herangehensweise kann helfen, Stress zu reduzieren oder auch zu verhindern.

Die Anfänge und damit auch die Wurzel der Achtsamkeitsbewegung finden sich u.a. im Buddhismus. Nach den buddhistischen Lehren bedeutet Achtsamkeit, das bewusste Dasein in einer Situation: mit dem Geist und dem Körper, ohne Wertung.

Eine Möglichkeit, um diesen Zustand zu erreichen, ist die Meditation. Auch heute noch hat die Meditation als Achtsamkeitsübung eine sehr wichtige Bedeutung. Achtsamkeit heute meint vielmehr Stressbewältigung in allen möglichen Facetten. Ein modernes und aktuell angewendetes Konzept hat Jon Kabat Zinn entwickelt: das Mindfulness-Based Stress Reduction-Programm (MBSR). Das MBSR stützt dabei, Stress durch Achtsamkeit zu bewältigen und dabei wertfrei als auch gegenwartsbezogen zu bleiben. Beim „Mindfulness Based Stress Reduction“-Programm ist die bewusste Atmung ein tragendes Element. Die Aufmerksamkeit wird auf die eigene Ein- und Ausatmung gelenkt, wodurch man sich ganz bewusst in der gegebenen Situation befindet. Dieser Ansatz orientiert sich stark an den buddhistischen Lehren, wobei es nicht notwendig ist, dafür ein spirituelles Verständnis zu haben.

Sinn der Achtsamkeitspraxis

Die Vielzahl an Aufgaben und Anforderungen bewirken häufig das Gefühl von „es ist mir zu viel“. Um die innere Ruhe wiederherzustellen und zu empfinden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine gute Option ist es, achtsam mit sich und seiner Umwelt zu sein. Ein Achtsamkeitstraining kann helfen, die eigene Wahrnehmungsfähigkeit wieder zu aktivieren und auf diese Weise, sich wieder auf sich, auf andere, auf sein Umfeld zu besinnen. Wenn man es schafft, sich seiner alltäglichen Handlungen ganz bewusst zu sein, können negative Eindrücke - psychisch sowie psychisch – reduziert werden oder sogar ganz verschwinden.

„Sei achtsam, achte auf dich“. Das kann man lernen und trainieren. Die Möglichkeiten und Angebote dazu sind vielfältig. Wie das geht? Dazu haben wir 2 Tipps für euch, schaut direkt einmal an dieser Stelle nach: https://www.softis.de/softness/wohlbefinden

 

Quelle:
www.mbsr-verband.de