Energie sparen ohne Verzicht

Bei dem Wort Sparen denkt man erst einmal an Verzicht. Das ist oftmals auch so, muss aber nicht zwingend so sein. Manchmal lohnt sich auch ein geschärfter Blick auf das eigene Verhalten. Denn es gibt auch die Situation, dass man manches nutzt oder verbraucht und das aber in einem zu hohen Maße. Beispielsweise was den eigenen Energieverbrauch angeht.

Energie z.B. in Form von Strom verbrauchen wir täglich. Beim Kochen, Waschen, wenn wir das Licht einschalten usw. Wer sich bisher noch nicht die Zeit genommen hat, den eigenen Energieverbrauch unter die Lupe zu nehmen, für den könnte sich das lohnen. Denn nicht nur, dass man ggf. Energie spart, gleichzeitig werden auch Kosten gespart.

Aktiv Energie sparen

In vielen Haushalten sind die alten Glühlampen längst gegen Energiesparlampen ausgetauscht worden. Das hat den Vorteil, dass weniger Energie bei gleichzeitig gleichbleibender Leistung verbraucht wird. Auch Geräte wie etwa der Computer oder der Fernseher müssen nicht im Stand-by-Modus laufen, sondern können ganz ausgeschaltet werden. Denn auch dieser Modus verbraucht Strom und verursacht durchschnittliche Haushaltskosten von ca. 85 Euro im Jahr, so die Bundesregierung. Hierbei wird somit doppelt gespart: an den Kosten sowie dem Energieverbrauch und das bei gleichbleibendem Komfort.

Weitere Energie-Einsparmöglichkeiten gibt es in Bezug auf das Heizverhalten und den Warmwasserverbrauch. Falsches Lüften führt dazu, dass man quasi zum Fenster raus heizt. Oder auch bei undichten Fenstern und Türen, dass die Wärme durch entsprechende Ritzen entweicht. In diesen Bereichen kann man nachrüsten (Fenster, Türen etc.). Dafür muss zwar zunächst Geld investiert werden, allerdings zahlt sich diese Investition auf Dauer aus: Energieeinsparung und Heizkostenreduzierung.

Darüber hinaus gibt es auch im Bereich Waschen und Kühlen, d.h. im Waschraum oder auch in der Küche einige Einsparmöglichkeiten. Die Wasch- wie auch die Spülmaschine müssen nicht jeden Tag laufen. Immer dann, wenn genug Wäsche für eine volle Waschmaschine vorhanden ist, sollte man die Maschine auch benutzen. Genauso verhält es sich bei der Spülmaschine. Zudem ist es wichtig, zu schauen, wie alt das genutzte Gerät ist. Alte Geräte sind meistens nicht energieeffizient. Es lohnt sich, zu überlegen, ob man das ineffiziente Altgerät nicht gegen ein effizientes Gerät eintauscht. Heutige Waschmaschinen z.B. benötigen nur halb so viel Strom wie Geräte von vor 20 Jahren.

Weitere Möglichkeiten zum Energiesparen

Wenn man den eigenen Energieverbrauch reduzieren möchte und das täglich, kann man das auch. Dazu bedarf es keiner großen Handlungen oder Veränderungen. Schon im Kleinen ist das möglich. Das Bundesumweltministerium hat dazu verschiedene Tipps. 4 davon sind diese hier:

 

  • Stand-by-Modus: Wenn man abends ins Bett geht, schaltet man am besten die Elektrogeräte ganz aus und lässt sie nicht im Stand-by-Modus. Und wenn Geräte keinen Netzschalter haben, schließt man diese an eine abschaltbare Steckerleiste an. Licht, dass man auch in der Nacht einmal braucht, kann man über einen Bewegungsmelder steuern lassen und muss es nicht die ganze Zeit eingeschaltet lassen.
  • Stromverbrauch im Blick: Wer sich eine neue Waschmaschine etc. anschafft, sollte auch auf den Stromverbrauch des Gerätes achten. Für eine Orientierung, ob das Gerät energieeffizient ist, kann man sich an dem „Blauen Engel“ oder auch an dem EU-Energielabel orientieren.
  • Richtig Lüften: Heizen und dabei gleichzeitig das Fenster auf Kipp? Das ist nicht nur eine Verschwendung der Heizkosten. Auf diese Weise heizt man auch zum Fenster hinaus, und verbraucht unnötig mehr Strom. Sinnvoller ist es, mehrmals täglich für etwa 5 min komplett zu lüften und danach das Fenster wieder zu schließen.
  • Umstieg aufs Fahrrad und zu Fuß gehen: Nicht nur für die Fitness ist es gut, wenn man das Auto stehen lässt. Für kurze Strecken benötigt man in der Regel das Auto nicht und sollte es dann stehen lassen. Mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuß gehen, ist dann manchmal nicht nur schneller, sondern man spart Ressourcen und es ist eine Entlastung fürs Klima. Wer Einsparungen und Reduzierungen im Energieverbrauch vornimmt, spart Energie und schont zusätzlich den eigenen Geldbeutel. Darüber hinaus ist dieses bewusste Verhalten auch ein Plus für das Klima. Quelle: www.bundesregierung.de (Energie sparen ohne Verzicht)