Energiesparen: Warum sich LED-Leuchten lohnen

Sie ist zunehmend die absolute Ausnahme: die Glühbirne. Lange Zeit hat sie gute Dienste erwiesen, uns den Weg geleuchtet, beim Lesen Licht gespendet bzw. die ganze Wohnung mit Licht erfüllt. Auch heute noch kommt die Glühbirne zur Wohnraumbeleuchtung zum Einsatz. Allerdings weitaus seltener als noch vor 10 Jahren. Und auch ihr Ruf hat sich von einem praktischen sinnvollen Leuchtmittel zu einem Energie-verschwendenden Objekt verändert. Denn ihr Energieverbrauch ist deutlich höher als z.B. der einer LED-Leuchte.

 

Glühbirne – Verlust von Energie

Die herkömmliche Glühbirne oder Glühlampe besteht aus einem Glaskolben in Birnenform, einem Sockel, einschließlich der elektrischen Stromzuführungen im Quetschfuß sowie einem Glühfaden. Über den Glühfaden fließt Strom, der dieses leitende Material so stark erhitzt, dass es glüht bzw. leuchtet. Allerdings wird diese elektrische Leistung nur zu einem sehr geringen Teil in Form von sichtbarem Licht abgegeben. Der größere Teil der Energie verpufft hingegen in Form von Wärmestrahlung. Glühbirnen sind in der Anschaffung zwar sehr kostengünstig, allerdings in ihrem Energieverbrauch sehr hoch.

  

LED-Leuchten

Im Haushalt oder im Garten, für die Straßenbeleuchtung und in vielen weiteren Bereichen werden „Licht emittierende Dioden“ also LEDs eingesetzt. Zu Anfang war die Bandbreite an Beleuchtungsmöglichkeiten mit LEDs begrenzt. In der Anfangszeit kannte man sie lediglich als kaltweißes, bläuliches Licht. Mittlerweile gibt es dieses Leuchtmittel aber in nahezu allen Farbtemperaturen und Formen, sodass diese Lichtquelle für alle möglichen Räume etc. einsetzbar ist.

Eine Leuchtdiode ist ein elektronisches Bauteil, d.h. ein lichtemittierendes Halbleiter-Bauelement. Die elektrischen Eigenschaften einer LED entsprechen die einer Diode, was bedeutet, dass der Strom nur in eine Richtung fließt. Sobald eine elektrische Spannung an die Diode gegeben wird, strahlt sie entweder sichtbares Licht, Infrarotstrahlung oder auch Ultraviolettstrahlung ab. Die Weiterentwicklung der LED ist die sogenannte OLED-Technologie.

Aufgrund ihres Wirkungsprinzips verbrauchen LED-Lampen deutlich weniger Strom als Glühbirnen.  Da Glühbirnen einen großen Teil der Energie nicht in Licht, sondern in Wärme umwandeln, sind sie im Vergleich zu LEDs weitaus weniger energieeffizient. Denn LED-Lampen benötigen um einiges weniger an Strom zur Lichterzeugung. Während eine Glühbirne etwa 25 Watt verbraucht, benötigt eine LED-Lampe nur 4 Watt. Auch in Hinblick auf die Lebensdauer haben LED-Lampen eine längere Haltbarkeit. Allerdings sind die Anschaffungskosten einer LED um einiges höher als bei einer Glühbirne.

Um den eigenen Energieverbrauch zu optimieren, könnte es sich also lohnen, über die eigene Haushaltsbeleuchtung nachzudenken.

 

Quelle: https://www.umweltbundesamt.de/