Nachhaltigkeit und Gesundheit als Lebensstil

Das Bewusstsein für Umweltschutz bzw. Ökologie, sich gesund zu ernähren oder generell auf die Gesundheit zu achten wird immer größer. LOHAS ( Lifestyles of Health and Sustainability) nennt sich diese Art zu leben und beschreibt Personen, die einen Lebensstil pflegen, der  von „Gesundheitsbewusstsein und -vorsorge sowie der Ausrichtung nach Prinzipien der Nachhaltigkeit geprägt ist“ (Wikipedia). Lifestyles of Health and Sustainability bezeichnet aus der Sicht des Marketings einen entsprechenden Konsumententyp, der sehr genau prüft und analysiert, was er kauft. Wo kommt das Produkt her, wie wurde es angebaut oder hergestellt und verarbeitet, aus was besteht es usw. sind Fragen, die sich gestellt werden.
Der LOHAS-Konsument befasst sich somit genau mit dem Produkt, welches er kauft. Beispielsweise erkennt er, dass Holzparkett aus Tropenholz ohne Herkunftsnachweis (FSC) meistens zur Rodung der Regenwälder beitragen kann oder dass Obst und Gemüse saisonale Produkte sind und diese eigentlich nicht jederzeit im Geschäft verfügbar sein können. Dieses Bewusstsein trägt zu entsprechenden Handlungsweisen bei. Produkte, die beispielsweise außerhalb ihrer Saison (wie Gemüse etc.) angeboten werden, kaufen sie nicht. Dieser Konsumententyp gibt auch gerne etwas mehr Geld aus, wenn das Produkt nachweislich fair und umweltschonend produziert oder angebaut worden ist.
Selbst in Europa expandiert dieser Markt mit immer größeren Zahlen und einem zunehmend bewussten Verbraucher. Bio-Produkte rücken zunehmend in die Blickwelt des Käufers und auch Bio-Märkte erfreuen sich einer wachsenden Kundschaft.
Dank dieses Trends zur Nachhaltigkeit werden zunehmend Strategien ergriffen, um bewusst leben zu können. In Deutschland umfassen die wesentlichen Ziele der Nachhaltigkeitsstrategien: Klimaschutz, Artenschutz, Verkehrs- und Landwirtschaftsziele. Allerdings gibt es noch einiges zu bewältigen, um diese Ziele zu erreichen.
Es gibt kleinere Organisationen, die sich dafür einsetzen, diese Ziele mit zu erreichen. Beispielsweise gibt es kleinere Initiativen, die eine nachhaltige Verwertung von Essen verfolgen. Lebensmittel unterschiedlicher Art und Weise sollen nicht einfach weggeworfen werden nur, weil sie einer bestimmten Norm nicht mehr entsprechen, sondern weiter verwendet werden. „Foodsharing“ ist dabei nur eine Art und Weise, wie sich Lebensmittel nachhaltiger verwerten lassen. Die Kultur der Nachhaltigkeit gewinnt also zunehmend an gesellschaftlichem Interesse und stimmt zuversichtlich, dass ein nachhaltiges Bewusstsein insgesamt zur einer Erhaltung und Schutz der Umwelt führt. Mülltrennung und Essensverwertung sind dabei nur 2 ganz kleine Beispiele.
LOHAS, eine Konsumentengruppe mit hohen Ansprüchen und die Wert auf ein bewusstes Umgehen mit sich und der Umwelt legen.
Einfach ein bisschen bewusster im alltäglichen Umgang mit sich und der Welt sein, dass kann sehr befreiend wirken und eventuell zu einem gesünderen, ausgeglicheneren Lebensstil führen.