Transparenz und Umweltschutz

„Weniger ist mehr“, das ist der Ansatz, den Sofidel in Hinblick auf eine umweltfreundliche Produktion vertritt.
Sofidel hat Nachhaltigkeit in Bezug auf die gesamte Produktionskette zum mitunter wichtigsten Thema gemacht und sich das Ziel gesetzt, die Umweltbelastung zu minimieren und den sozialen Nutzen zu maximieren. Die Maßnahmen des Unternehmens konzentrieren sich insbesondere auf die Eindämmung klimaschädlicher Emissionen, auf den Schutz von Wasserressourcen und auf die Lieferung von zertifiziertem Zellstoff von unabhängigen Dritten mit Zertifizierungssystemen für Wälder. Sofidel, die für die Marke Regina bekannt ist, ist das erste Papierhersteller weltweit, das dem WWF-Programm „Climate Savers“ im Jahr 2008 beigetreten ist. Das Programm umfasst umfangreiche Pläne zur Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen, was gerade bei der Papierherstellung eine Rolle spielt. Zwischen 2008 und 2012 hat Sofidel seine absoluten Emissionen um 11% reduzieren können und die spezifischen Emissionen zwischen 2009 und 2017 um 21,1%.
Die bisher erreichten Ergebnissen stellen allerdings noch nicht die Endergebnisse dar. Weitere Strategien und Ziele hat das Unternehmen bereits geplant.

Sofidel – WWF Klimaschutz Ziele bis 2020
Direkte Emissionsreduzierung.
Bis Ende 2020 hat sich Sofidel dazu verpflichtet, die direkten Treibhausgasemissionen für jede produzierte Tonne Papier um 23% im Vergleich zu 2009 zu reduzieren. 2009 wurde als Standardjahr für die Initiative ausgewählt. Das bedeutet, dass die Emission von etwa 900.000 Tonnen CO2 zu vermeiden ist, was dem Ausstoß einer Flotte von 10.000 LKW entspricht, die 10 Jahre lang 10.000 km pro Jahr fährt. Das Reduktionsziel soll durch einen Investitionsplan erreicht werden. Dieser sieht eine Steigerung der Energieeffizienz beim Herstellungsprozess vor, in Kombination mit der Erzeugung von elektrischer und Dampfenergie sowie dem Einsatz erneuerbarer Energien. Zu den neuesten Betriebsinvestitionen, die aktuell in der Abschlussphase sind, gehören eine Biomasseanlage in Frankreich (Frouard) und drei Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Eine dieser Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen wird bereits in den USA (Haines City, Florida) eingesetzt, zwei weitere befinden sich Italien. In den kommenden Jahren soll die Energiezertifizierung nach ISO 50001 in allen Werken umgesetzt werden.

Indirekte Emissionsreduktion
Sofidel hat sich allerdings nicht darauf beschränkt, die Treibhausgasemissionen zu analysieren, die direkt durch den Produktionsprozess entstehen. Das Unternehmen hat genauso die Möglichkeiten erkannt, Emissionen durch Dritte innerhalb seiner Wertschöpfungskette zu reduzieren: bis Ende 2020 sollen ebenfalls die Treibhausgasemissionen reduziert werden, die etwa durch Lieferanten, Verpackungen, dem Transport von Rohmaterialien und Endprodukten produziert werden. Dadurch sollen sich die Emissionen für jede produzierte Tonne Papier im Vergleich zu den Zahlen von 2010 um 13% reduzieren. Das Ziel soll durch Einbezug der wichtigsten Lieferanten und eine genaue Analyse des Emissionsausstoßes von Materialien sowie Dienstleitungen erreicht werden. Dadurch können verschiedene Prozesse innerhalb der Produktion ersetzt oder zumindest verbessert werden.

Steigerung der erneuerbaren Quellen
Angesichts dieses Investitionsplans werden schätzungsweise bis Ende 2020 8% der jährlich verbrauchten Kraftstoffe aus erneuerbaren Quellen entspringen. Dies ist eine signifikante Zahl für ein Unternehmen, das in einem so energieintensiven Sektor wie dem der Papierindustrie Produkte herstellt.