Wie man den Wasserverbrauch sparen kann

Wasser ist das Element, dass das Leben auf der Erde ermöglicht. Sozusagen die Quelle bzw. Grundlage allen Lebens. Wasser, das sich aus Sauerstoff und Wasserstoff zusammensetzt, ist für alle Lebewesen dieser Erde lebenswichtig. Wir können gar nicht ohne diesen flüssigen, geruchs- und geschmacklosen Stoff leben. Allein wir, die Menschen, bestehen schon ca. zu 60% aus Wasser. Und täglich verbrauchen wir es, um unseren Durst zu stillen, uns zu Waschen, für unsere Nahrung und vielem mehr. All diese Merkmale verdeutlichen die große Bedeutung von Wasser.
Wenn wir in Deutschland Wasser benötigen, müssen wir meist nicht mehr tun, als den Wasserhahn aufdrehen und schon sprudelt uns das kühle Nass entgegen. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir auf diesem einfachen Wege an Trinkwasser gelangen. Denn Wasser ist in den allermeisten Regionen Deutschlands reichlich vorhanden (Quelle: Bundesamt für Umwelt). Aber auch wenn es für uns selbstverständlich ist, so leicht an diesen Rohstoff heranzukommen, das ist nicht für alle Länder dieser Welt die Normalität. Viele Bereiche dieser Erde leiden unter Dürreperioden und Wasserknappheit, haben somit große Schwierigkeiten überhaupt an Wasser zu gelangen. Dass Wasser nicht überall ohne Weiteres nutzbar ist, zeigt, dass wir nicht so selbstverständlich bzw. verschwenderisch mit dieser Ressource umgehen sollten. Was kann man also tun, um einen bewussten und nachhaltigen Umgang mit Wasser zu pflegen?

Trinkwasser sparen – Ganz einfach
Wir brauchen und verbrauchen täglich Trinkwasser. Der Gedanke, daran zu sparen, klingt nicht besonders gut. Sparen heißt in dem Falle aber nicht, kompletter Verzicht. Es geht um die Sensibilisierung im Umgang mit dem Trinkwasser und da gibt es sicherlich noch die ein oder andere Möglichkeit zur Optimierung. In der Küche und auch im Bad liegen in der Regel die sozusagen Wasserquellen eines Haushalts. Im Bad kann man das Wasser nachhaltiger nutzen, indem man...

Zähneputzen: Während du dir die Zähne putzt, muss nicht gleichzeitig das Wasser laufen. D.h. erst Zähne putzen, dann den Wasserhahn aufdrehen, den Mund ausspülen, fertig. Das spart dir einige Liter an Wasser, die sonst einfach ungebraucht in den Abfluss fließen.

Toilettenspülung (Quelle: http://www.wasser-sparen.org/)
Es mag auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen, aber einer der größten Wasserschlucker befindet sich in unserer Toilette, die Toilettenspülung. Viele Liter Wasser werden abgespült, wenn ihr die Spültaste benutzt. Daher gehört an jeden Spülkasten eine Spartaste. Mit dieser Taste sind bereits alle notwendigen technischen Voraussetzung zur Wassereinsparung vorhanden. Durch die Wasser-Stopp-Taste wird nicht mehr der komplette Spülkasten geleert, sondern nur bei gedrückter Taste gespült. Dadurch wird nur das Wasser verbraucht, das auch tatsächlich benötigt wird. Spart Wasser und Kosten.

Ab unter die Dusche (Quelle: http://www.wasser-sparen.org/)
Baden ist schön, v.a. schön teuer und verschwenderisch. Bei einem Vollbad in der Badewanne werden ca. 150 bis 200 Liter verbraucht, bei einem Duschbad jedoch nur ca. 80 Liter. Das zeigt, wie viel vorteilhafter Duschen ist. Zusätzlich könnt ihr auch einen Dusch-Stopp und/oder eine Wassersparbrause einbauen. Durch den Duschstopp kann die Wasserzufuhr z. B. während des Einseifens problemlos abgestellt werden, ohne dass sich die bereits eingestellte Wassertemperatur ändert. Der Vorteil bei einer Wassersparbrause ist, dass sie das Wasser mit zusätzlicher Luft anreichert, wodurch der Wasserverbrauch sinkt. All diese Sparmaßnahmen bedeuten aber nicht, dass das Duschbad-Vergnügen zum unangenehmen Erlebnis wird. Durch den Einbau eines Dusch-Stopps etc. wird das Wasser gespart, aber alles andere bleibt bestehen. Daher heißt es, ab unter Dusche. Das spart Wasser, Kosten und sogar Zeit.

Und wie sieht es in der Küche aus? Auch da könnt ihr durch kleine Änderungen Großes bewirken.

Obst und Gemüse waschen: Oft waschen wir Obst und Gemüse unter laufendem Wasser. Es geht aber auch anders und v.a. sparsamer. Füllt eine Schüssel mit Wasser und legt dort das frische Gemüse oder Obst rein, wascht und trocknet es ab und schon sind eure Lebensmittel sauber. Ein weiterer Pluspunkt beim Sparen von Wasser und Kosten.

Geschirrspülmaschine
Manch einer vermutet vielleicht, dass die Spülmaschine viel mehr Wasser verbraucht als das Abspülen in der Spüle. Das ist ja schließlich eine große Maschine. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. Das Waschen des Geschirrs durch die Spülmaschine ist wesentlich effektiver und sparsamer als die Reinigung mit der Hand. Denn hierbei ist ein Vorspülen nicht mehr notwendig und es wird somit weniger Wasser beim abspülen des Geschirrs verwendet. Die Spülmaschine wird auch erst dann eingeschaltet, wenn sie komplett beladen ist. Somit wird eine große Menge Geschirr mit einem Spülgang sauber. Außerdem kann man beim Spülen mit der Hand keinen Sparmodus anwenden. Bei heutigen Geschirrspülmaschinen ist das aber möglich, da sie über verschiedene Spar-Programme verfügen. Durch einen Spar- oder Ecomodus wird weniger Wasser als auch Strom verbraucht, und damit nachhaltiger genutzt.

Waschmaschine (Quelle: http://www.wasser-sparen.org/)
Ein weiterer Wassernutzer im Haushalt ist die Waschmaschine. Ohne ihre Hilfe wären unsere Tage noch um einiges arbeitsreicher. Aber nicht nur das uns die Waschmaschine unglaublich viel Arbeit abnimmt; genauso wie der Geschirrspüler wäscht die Waschmaschine effizienter. Allerdings, um den optimalen Wasserverbrauch zu erreichen, sollte man Folgendes beachten: Waschmaschine erst dann anstellen, wenn sie wirklich komplett gefüllt ist. Auch das spart Energie, den Wasserverbrauch und ihr habt trotzdem saubere Wäsche.

Besonders sparsam sein: Warmwasser (https://www.umweltbundesamt.de)
Beim Duschen oder auch Händewaschen haben wir es gerne warm. Die Wärme des Wassers gelangt allerdings nicht auf natürlichem Wege in unsere Leitungen. D.h. das Wasser muss extra erhitzt werden, damit man ein wohlig warmes Duschbad genießen können. Da ca. 10 % der Energiekosten eines Haushalts in die Aufbereitung von Warmwasser fließt, sollte auch hier ein sparsamer Umgang stattfinden. Das spart nicht nur Wasser sowie Energie, sondern auch Kosten und vermeidet ebenso CO2-Emissionen. Weitere Tipps zu „Warmwasser sparen“ findet ihr hier: https://www.umweltbundesamt.de.


Softis und Wasser – hier wird auch gespart (http://www.sofidel.com/en/sustainability/environment)
Wasser benötigen wir aber nicht nur zur Erfüllung unserer direkten Bedürfnisse wie in der Ernährung, der täglichen Hygiene und der Freizeit. Auch die Industrie benötigt innerhalb ihrer Produktionsprozesse Wasser. Auch für die Produktion von Papiertaschentüchern ist Wasser unerlässlich. 
Sofidel ist die Bedeutung von Wasser und der Schutz dieser Ressource sehr bewusst und wichtig. Deshalb hat Sofidel Richtlinien für eine effizientere und nachhaltigere Nutzung von Wasser eingeführt und seit 2012 extra ein Projekt konzipiert, dass sich im Wesentlichen mit der Reduzierung des Wasserverbrauchs beschäftigt. In das Projekt sind alle produzierenden Werke eingeschlossen. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf dürreempfindlichen Gebiete, oder Gebiete, in denen große Wassermengen für Herstellungsprozesse, landwirtschaftliche Zwecke oder auch die Trinkwassergewinnung genutzt werden. Sofidel Investitionen in Technologie und Methodenzur Reduzierung des direkten Wasserverbrauchs sowohl in sensiblen Gebieten (Italien, Spanien, Griechenland) als auch in Gebieten mit viel Wasser, haben zu signifikanten Ergebnissen geführt. Im Jahr 2017 betrug der spezifische Durchschnittsverbrauch bei der Sofidel 7,1 * Liter Wasser pro kg produziertem Papier. Mehr zum Thema Wasser sparen bei Sofidel findet ihr auf:  http://www.sofidel.com/en/sustainability/environment

*Benchmark: 15-25 Litre/kg