Jeden Tag, etwas gelassener und entspannter - 3 Tipps

Es ist nicht leicht, aber auch nicht unmöglich. Zwischen Beruf und Familie bleibt einem gefühlt manchmal die Luft weg und wenig Zeit zum Hinsetzen und Ausruhen. Dennoch kann man jeden Tag ein bisschen Ruhe und Gelassenheit in den Tagesablauf einbauen, egal, wie stressig es ist und wie viele Termine anstehen. Hier sind 3 einfache Tipps, mit denen man nahezu jeden Tag eine kleine Portion Gelassenheit bekommt.

1. Zögere den Morgen nicht hinaus

Wenn morgens der Wecker klingelt, bedient man gerne noch mal schnell die Schlummerfunktion. Einige Minuten kann man noch liegen bleiben, denkt man, und wieder einige Minuten und…. Aber irgendwann muss man aufstehen. Müde zwingt man sich dann aus dem Bett und beginnt den Tag. Durch die Schlummerfunktion am Wecker wird das Aufstehen zwar verzögert, aber ausgeschlafener ist man dennoch nicht. Denn die hinausgezögerten 5 Minuten sind keine wirkliche Schlafphase, sondern lediglich eine unruhige Dämmerphase. Und wirklich viel haben die 5 min mehr Dämmerschlaf eigentlich auch nicht gebracht. Daher sollte man die Schlummerfunktion am besten nicht bedienen. Denn nicht nur, dass man nicht wirklich länger schlafen kann, zusätzlich muss man sich beeilen. Denn die 5 min länger im Bett fehlen letztlich bei der Vorbereitung auf den Tag im Bad etc. Das Ergebnis: Man hat zusätzlichen Stress, noch bevor der Arbeitstag begonnen hat. Daher der Tipp: Man sollte es sich lieber angewöhnen, beim ersten Klingeln des Weckers aufzustehen; dann kann man in Ruhe alles Weitere für den Tag vorbereiten (Mittagessen usw.) und nebenbei den ersten entspannten Frühstückskaffee trinken.

2. Digitale Auszeit

Das Smartphone, der Computer, Tablet, Laptop etc. alles Dinge, die wir schätzen und nahezu täglich bedienen. Gönnen Sie sich täglich mal eine „digitale Pause“. D.h. kein Check-up von Nachrichten, E-Mails, News usw. Denn die ständige Erreichbarkeit hat zum Nachteil, dass man teilweise den Eindruck hat, man müsse direkt reagieren. Das ist jedoch nicht der Fall. Und um einmal am Tag komplett abzuschalten, lohnt es sich, mal nicht erreichbar zu sein. Eine Stunde, zwei Stunden oder mehr. Nach einem Arbeitstag nach Hause kommen und das Smartphone, den Computer usw. in den Lautlos- bzw. Stand-by-Modus versetzen. Stattdessen z.B. in Ruhe das Abendessen kochen, mit den Kindern spielen, zum Sport gehen...  Das kann zu Anfang schwer sein, aber bei täglicher Übung gewöhnt man sich sehr schnell daran und spürt den positiven Effekt der Nicht-Erreichbarkeit.

3. Etwas Bewegung – viel Zufriedenheit

Sich jeden Tag bewegen? Wie soll das gehen? Das geht. Denn Bewegung heißt nicht nur, dass man 30 min joggen oder ins Fitness-Studio geht. Es geht um die allgemeine körperliche Aktivität und das bedeutet, dass man beispielsweise in der Mittagspause eine Runde an die frische Luft geht, oder dass anstatt dem Aufzug die Treppen nimmt. Oder wer es nicht weit zur Arbeit hat, am besten das Fahrrad nimmt. Es geht um die kleinen Bewegungseinheiten am Tag, die für jeden möglich sind, die jedoch schnell in Vergessenheit geraten, wenn der Schreibtisch voll ist und die Familie versorgt werden will. Jeden Tag ein bisschen mehr!